Saint and communist
Tuesday, July 20th, 2010A famous saying by the Brazilian archbishop of Olinda and Recife, Dom Hélder Câmara
When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist.

A famous saying by the Brazilian archbishop of Olinda and Recife, Dom Hélder Câmara
When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist.
[...] I am disappointed, Oz. I am extremely disappointed with you.
Jimmy “The Tulip” Tudeski in The Whole Nine Yards.
Die Zeit, 08.01.2009 Nr. 03, Seite 1
[...]
Nicht zufällig ist in diesen Tagen immer von Gerechtigkeit die Rede: Für die SPD ist es gerecht, »die Reichen« stärker zur Kasse zu bitten. Die Union will – im Namen der Gerechtigkeit – die durch die Finanzkrise gebeutelten Vermögenden steuerlich entlasten. Dabei stellt sich die wahre Gerechtigkeitsfrage erst viel später, beim Schuldenabbau. Hohe Staatsschulden haben einen Verteilungseffekt. Von den Zinsen, die der Staat bezahlen muss, profitiert der wohlhabende Teil der Bevölkerung – all jene, die sich staatliche Wertpapiere leisten können. Die Niedrigverdiener dagegen, die Rentner und Arbeitslosen, die alles Geld in den Konsum stecken, tragen die überproportionale Last – und zwar dann, wenn die Regierung zum Schuldenabbau die Mehrwertsteuer erhöht. Dieses zukünftige Gerechtigkeitsproblem kann man heute schon lösen: nicht mit einer Schuldenbegrenzungsregel, wie sie die Koalition diskutiert, sondern mit einem verbindlichen Plan zum Schuldenabbau im nächsten Aufschwung, der auf niedrigeren Ausgaben beruht statt – wie zuletzt – auf höheren Einnahmen.
[...]
Forgive your enemies, but never forget their names.
John F. Kennedy
I’ll do that from now on. Well, I don’t think I have enemies, but let’s see…
Auszüge aus 44 Vorschläge, Erwin Wurm’s “künstlerische Intervention”, aus Nr. 49, 27. Nov. 2008, Die Zeit
[...]
Weisen Sie bei einem Behindertentreffen darauf hin, dass eine Zwangskastration und -sterilisation vom Leidensdruck eines unerfüllten Sexuallebens befreit
[...]
Auch sozial Schwache können zur Rettung des Bankwesens beitragen, indem sie jeden zweiten Tag die Heizung kalt lassen
[...]
Die Unterschichten vor allem dafür loben, dass sie unten bleiben
[...]
Erklären Sie einem Hartz-IV-Empfänger, dass seine Bescheidenheit Größe hat. Und dass das Land mehr von dieser Größe braucht.
[...]
Ausländern die durch sie verschuldete Ausländerfeindlichkeit vorhalten
[...]
Gott schütze die Gemeinen
Diese “Intervention” werde ich aufheben…
In der Beziehung zu den anderen wird man über sich selbst klar; genau das macht die Beziehung zu anderen unerträglich.
Plattform, Michel Houellebecq
[...], was wohl die künftigen Geschichtsschreiber von uns sagen werden. Ein Satz wird ihnen zur Beschreibung des modernen Menschen genügen: er hurte und las Zeitungen.
Der Fall, Albert Camus
Caligula: Diese Welt ist ohne Bedeutung und wer das erkennt, gewinnt seine Freiheit. Und ich hasse euch eben gerade, weil ihr nicht frei seid.
Caligula, Albert Camus
Wenn das so ist, will ich frei sein…?
Heute ist Mama gestorben. Vielleicht auch gestern, ich weiß nicht…
Der Fremde, Albert Camus
Der allererste Satz des Romans… Da ist schon alles entschieden.
(This is a post from the old weblog. I’m trying to transfer some posts from the old log to this new one.)